
Next Generation @ Theatermuseum
Das David Giesel Quartett präsentiert zeitgenössischen Jazz voller Energie, Offenheit und lebendiger Dynamik. Musiker aus Deutschland, England und Schweden formen einen Sound, der tief im Jazz verwurzelt ist und zugleich Rock- und Indie-Ästhetiken aufgreift. Mit dem Debütalbum Echoes of the Unknown legt das Quartett ein klares Statement vor: prägnante Melodien, transparente Strukturen und Grooves, die Raum für Interaktion und Spontaneität lassen. Giesel setzt bewusst auf Reduktion statt Überkomplexität – die Musik lebt vom Dialog und vom gemeinsamen Moment. Als Teil der Next Generation-Reihe von Jazz thing und Double Moon Records entfaltet sich der Sound live besonders intensiv durch Präsenz, Spannung und spürbares Miteinander.
Seit zehn Jahren stehen die Jazzsängerin Johanna Schneider und die Pianistin Laia Genc gemeinsam auf der Bühne und haben in dieser Zeit einen unverwechselbaren Duo-Sound entwickelt – geprägt von musikalischer Vertrautheit, feinen Klangfarben und großer emotionaler Intensität. Die beiden international aktiven Musikerinnen verbinden Eigenkompositionen, ausgewählte Jazzstandards zwischen Swing und Bossa Nova sowie selten gehörte Songs zu einem lebendigen Programm. Verwurzelt im Great American Songbook, lassen sie viel Raum für Spontaneität und musikalische Überraschungen. Johanna Schneider überzeugt mit warmer, souliger Stimme und feinem Gespür für Swing, während Laia Genc den Duo-Sound mit ausdrucksstarkem, facettenreichem Klavierspiel prägt. „10 Years and Counting“ zeigt ein Duo, das Tradition und persönliche Handschrift auf natürliche Weise verbindet – lebendig, nahbar und voller Spielfreude.
Mit DEBUT legt der Gitarrist und Komponist Alexander Rueß sein erstes Album als Bandleader vor. Gemeinsam mit Luca Curcio (Kontrabass) und Sebastian Merk (Schlagzeug) entsteht eine Musik, in der atmende Grooves auf intime, lyrische Melodien treffen. Das Trio verbindet melodiöse Direktheit mit einer offenen, europäischen Jazzsprache, in der auch Einflüsse aus Folk und Prog-Rock mitschwingen. Geprägt von Rueß’ Weg von Ostholstein über Berlin bis Kopenhagen, wirkt die Musik persönlich, klar und zugleich suchend. DEBUT erscheint bei Double Moon Records/Jazzthing Next Generation, mit Nils Landgren als Gast, und steht für Jazz mit Haltung und nachhaltiger Wirkung. Alexander Rueß - Gitarre & Komposition Luca Curcio - Kontrabass Sebastian Merk - Schlagzeug
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Lovebird Festival
Verschiedene Musik-Genres werden präsentiert und andere Kunstrichtungen integriert. Jazz steht zwar im Mittelpunkt, dominiert aber nicht das Angebot, sondern ist die Basis für eine Fülle neuer Klang-Mixturen: Jazz und HipHop, Jazz und Electro sowie Indie, Funk und Soul. Ziel ist es, aus einem erweiterten Musikangebot und zusätzlichen Spielfeldern der Kreativität ein Festival zu schaffen, das wie ein in sich harmonisches Gesamtkunstwerk zum Mitmachen, Zuhören, Anschauen und Nachdenken anregt. Kurz: zum Fest der Sinne wird. Für den Non-Music-Bereich stehen: eine Filmprojektion im Cinema-Filmkunstkino, ein Karaoke-Talk mit dem Musikalischen Poesiealbum, eine Podiumsdiskussion sowie eine Musik- und Vogel-Stadtführung.


