
Panel: Quo vadis Jazz?
Mit Donya Solaimani, Ryan Carniaux, Florian Anger und Gabriele Maurer.
Donya Solaimani(opens in a new tab) ist eine Sängerin, Gitarristin und Komponistin, die in Köln und Berlin lebt. Ihre Musik pendelt zwischen Pop, Minimalismus, Indie und zeitgenössischem Jazz. Sie mag kurze Songs, Große Melodien und Koriander auf allem. Im Alter von sieben Jahren wollte sie mit dem Akkordeonspielen beginnen, bevor ihre Schwester sie erfolgreich davon überzeugte, stattdessen Gitarrenunterricht zu nehmen. Sie spielte Gitarre und Bass in vielen Bands, aber hinter verschlossenen Türen schrieb sie Songs und träumte davon, ein Popstar zu werden. Donya studiert klassische Gitarre, Jazzgesang und Philosophie in Berlin, Köln und Kopenhagen.
Gabriele Maurer(opens in a new tab) arbeitet als Saxophonistin, Komponistin, Pädagogin, engagiert sich ehrenamtlich als Vorstand der Deutschen Jazzunion und im Bundesfachausschuss für Musik des Deutschen Musikrats in Berlin. Die Multiinstrumentalistin wandelt frei zwischen verschiedenen Genres hin und her. Egal ob Teil des Free-Jazz Large Ensemble von Luise Volkmann am Jazzfestival Köln, mit der Pop-Produktion von Philipp Poisel auf Tour oder ihrem eigenen Band-Act GABRIELE auf verschiedenen Festivalbühnen des Landes: Ansteckende Spielfreude und Authentizität sind ihre Markenzeichen.
Ryan Carniaux(opens in a new tab) wurde in New York City geboren und studierte Musik am Berklee College of Music in Boston mit dem Hauptfach Jazztrompete. Zurzeit lebt er in Köln und ist Professor für Jazztrompete an der Folkwang Universität der Künste, wo er auch Leiter der Jazzabteilung ist und neben Trompete und Improvisation auch Theorie, Gehörbildung, Ensemble und Jazzgeschichte unterrichtet. Er hat auf über 100 Aufnahmen mitgewirkt und mit Künstlern wie Bob Moses, Jerry Bergonzi, Misha Mengelberg, Alexander von Schlippenbach, Globe Unity Orchestra, Wolfgang Lackerschmid, Mark Egan und vielen anderen aufgenommen und getourt. Carniaux hat sieben Alben als Band Leader und Komponist veröffentlicht und konzertiert regelmäßig in Europa und den USA.
Florian Anger(opens in a new tab) ist ein Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur und Bandleader, ursprünglich aus dem Erzgebirge. Nach seiner instrumentalen Ausbildung im klassischen Schlagwerk und in Pop-Drums studiert er derzeit Jazz und Popularmusik an der HMDK in Stuttgart bei Eckhard Stromer, Rainer Tempel und Fabian Arends. Gemeinsam mit seinem langjährigen Percussion- Duo-Partner Samuel Joseph gründete er 2016 die bis heute bestehende Band „Searching for Home“, die 2023 unter anderem den Sparda Jazz Award und die Jazzfruit gewann. Für das Large Ensemble komponiert und arrangiert er regelmäßig und ist ebenso für das Booking und Release Management verantwortlich. Nebenbei arbeitet er als Sideman in verschiedenen Projekten der Stuttgarter Jazzszene, als Musical-Drummer an der WLB Esslingen sowie als Lehrkraft am Musikverein Weilimdorf.
Moderation von Dr. Michael Köhler, geb. 1961 in Düsseldorf, Ausbildung zum Buchhändler, Angestellter, Studium der Germanistik und Philosophie, M.A. 1988, Promotion zum Dr.phil. 1991, seit 1997 fest-freier Autor und Moderator beim Deutschlandfunk (u.v.a.) im Bereich Kultur.
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Lovebird Festival
Verschiedene Musik-Genres werden präsentiert und andere Kunstrichtungen integriert. Jazz steht zwar im Mittelpunkt, dominiert aber nicht das Angebot, sondern ist die Basis für eine Fülle neuer Klang-Mixturen: Jazz und HipHop, Jazz und Electro sowie Indie, Funk und Soul. Ziel ist es, aus einem erweiterten Musikangebot und zusätzlichen Spielfeldern der Kreativität ein Festival zu schaffen, das wie ein in sich harmonisches Gesamtkunstwerk zum Mitmachen, Zuhören, Anschauen und Nachdenken anregt. Kurz: zum Fest der Sinne wird. Für den Non-Music-Bereich stehen: eine Filmprojektion im Cinema-Filmkunstkino, ein Karaoke-Talk mit dem Musikalischen Poesiealbum, eine Podiumsdiskussion sowie eine Musik- und Vogel-Stadtführung.


